Ergebnisse gefunden für Kirchensteuer (Schweiz)

ach ja &wer treibt die kirchensteuer ein ?
  Zitat:
Original geschrieben von beetown

wenn schon beruft sich der staat auf gott, weil gesellschaft und kultur christlich geprägt sind.. in der schweizer verfassung steht auch "im name gottes des allmächtigen".. aber deswegen hat noch keine religiöse vereinigung grösseren einfluss auf den staat als andere.. demokratie funktioniert ohne kirche..
sicher ohne menschenrechte ,usw.


kirchensteuern muss man soviel ich weiss (zumindest in der schweiz) nur zahlen solange man mitglied bei einer kirche ist. wer nicht kirchensteuern zahlen will muss einfach nur aus der kirche austreten. und jeder der hier gross den atheisten heraushängt und dann doch in der kirche heiratet sollte sich mal ein bischen gedanken machen.

totale atheisten sind imo genauso scheisse wie religionsfanatiker. man sollte sich nicht zu verkrampft mit was beschäftigen das man nie genau wissen kann. ob es nun einen gott gibt oder sich 'die welt' durch den bigbang erschaffen hat kann man nicht wissen. heute scheint die bigbang theorie für die meisten einfach die wahrscheinlichste zu sein. vielleicht lachen die Menschen in 2000 jahren über die heutigen leute die sich alles durch die wissenschaft zu erklären versuchen.

immerhin weiss ich durch das lesen dieses threads endlich wie ich mich nennen kann -agnostiker. bisher sagte ich immer 'weder atheist noch christ'.

[QUOTE][i]Original geschrieben von substract [/i]
[B]kirchensteuern muss man soviel ich weiss (zumindest in der schweiz) nur zahlen solange man mitglied bei einer kirche ist. wer nicht kirchensteuern zahlen will muss einfach nur aus der kirche austreten. und jeder der hier gross den atheisten heraushängt und dann doch in der kirche heiratet sollte sich mal ein bischen gedanken machen. [/B][/QUOTE]

haha, wer macht denn sowas? :high:

und was geld, steuern und kirche angeht hab ich ja auch kein problem damit dass kirchenmitglieder steuern dafür zahlen dass sie welche sind, haben sie ja nich anders verdient hehe
was ich aber scheisse finde ist dass die kirchen (im gegensatz zu allen anderen institutionen/firmen/personen) keine steuern für ihren riesigen besitz zahlen müssen, dass kirchenleute für ihr einkommen keine steuern zahlen und sich um so scheiss wie wehr/zivildienst drücken können den jeder machen muss, während ich mir irgendwelche erklärungen aus der nase ziehen muss um zu begründen warum ich keinen bock hab zur armee zu gehn, und dann sogar noch länger machen soll. was ich auch scheisse finde ist dass die kirchen sich den erhalt von vielen ihrer alten gebäude von stadt, land, staat bezahlen lassen, also auch von den steuern derer die noch nie den fuss in ne kirche gesetzt haben. schlecht finde ich zum beispiel dass sich leute für sinnlosen scheiss wie den wiederaufbau der frauenkirche einsetzen und dreistellige millionenbeträge vom staat aufgebracht und von firmen und privatleuten gesammelt werden während mit dem geld ein paar hundert alte häuser gerettet werden könnten die in dresden, leipzig, chemnitz.. immer noch massig verrotten..ich hör jetzt lieber auf.

Ich werde morgen auch meinen FoFo ST bestellen
  Hallo bin schon den ganzen Tag am rumstöbern in eurem gelungenen Forum.

Zur Gehaltsfrage kann ich micht nicht gut äussern weil ich schon nen paar Jahre ausgelernt bin und ordentlich gespart habe. Ich bin nun 24 Jahre alt und verdiene bei einer 35St./woche ca 3800€ brutto das sind ohne Kirchensteuer exakt 2090€ netto.

Also das sollte reichen.

So mein Zwillingsbruder hat schon einen ST und die von euch hier immer beschrieenen 13 Liter kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. seiner wurde von Motorsport SUHE im Schwarzwald/Göhrwil auf 285 PS getunt und er fährt mit schweizer V-Power mit ca 9-10 Litern auf 100KM. Er fährt ihn aber nicht so als wäre er im Wachkoma, sondern so wie man es von einem 24 Jährigen erwartet.
und die Versicherung ist wenn man beziehungen hat auch nicht mehr als 110€/monat bei VK und 300€ SB

Also der Unterhalt ist sooo tragisch nicht.

Deswegen werde ich morgen (am Dienstag) meinen eigenen bestellen.

Hoffe ich konnte euch die Angst vor solch einer Entscheidung nehmen, denn ich wags ja auch.

MfG Daniel


++ Der VATIKAN ein KONZERN mit Zukunft ? ++ Teil 1
  [size=3]> Kirche, Diskret wie Schweizer Banken ...[/size]

[size=2]Die Kirchen klagen über rückläufige Steuereinnahmen und leere Kassen. Doch ein Wissenschaftler hat errechnet: Die Christen-Institutionen sind die reichsten Unternehmer der Republik. [/size]

[size=2]Drei Jahre lang recherchierte der Hamburger Politologe Carsten FRERK penibel Zahl um Zahl. Er las Haushaltspläne und Bilanzen, befragte Finanzräte und Stiftungsaufseher, durchforstete Rechenschaftsberichte und Staatskirchenverträge. Dann rechnete er zusammen - und kam auf eine stattliche Summe. Die beiden groüen Kirchen in Deutschland, so sein Fazit, verfügen über ein Gesamtvermögen von fast einer Billion D-Mark![/size]

Das Unterfangen des 56-jährigen Wissenschaftlers war höchst beschwerlich. Denn, wenn es um ihr Geld geht, sind die beiden Kirchen so verschwiegen wie Schweizer Banken. Zwar sickert hin und wieder mal eine Zahl über kirchliche Latifundien (Groügrundbesitz), Weinberge, Brauereien, City-Immobilien oder Forste und Gutshöfe durch, doch einen öberblick hat niemand. Die Kirchenoberen achten streng darauf, dass nicht allzu viel publik wird.

Die Haushaltspläne der evangelischen Landeskirchen etwa enthalten in der Regel Sperrvermerke zu Haushalts- und Vermögensfragen. Angaben über Stiftungen, Sondervermögen und Immobilien werden nicht veröffentlicht. Sogar die katholische Bischofskonferenz klagt über "die Zurückhaltung ihrer Bistümer", die "äuüerst ungern pekuniäre (finanzielle) Auskünfte erteilen". Der Grundbesitz beider Kirchen [röm.Kath.& Evangelische] wurde zuletzt 1937 in einer offiziellen Reichs-Statistik erfasst.[!] - Aktuelle Zahlen gibt es nicht.

Frerks Zahlen, die er Mitte Dezember 2oo1 veröffentlichte, dürften denn auch für Aufregung sorgen: Der Autor stellt erstmals detailliert Vermögenswerte, Geldanlagen und Immobilien von Landeskirchen und Diözesen, karitativen Stiftungen und anderen ebenso frommen wie lukrativen Werken vor. Das gesamte Kirchenvermögen (Geld, Aktien, Beteiligungen, Grund und Immobilien) beziffert Frerk auf 981 Milliarden Mark – damit sind die Kirchen die reichsten Unternehmer der Republik.

[size=2]Allerdings verteilt sich der Reichtum sehr unterschiedlich auf eine Vielzahl kirchlicher Rechtsträger - von der Dorfgemeinde bis zu den Hilfswerken Misereor (katholisch) und Brot für die Welt (evangelisch). Von der knappen Kirchen-Billion ist indes nur ein Teil sofort verfügbar. Immobilien- und Grundbesitz im Wert von 298 Milliarden, so Frerk, seien ebenso problemlos kapitalisierbar wie 17o Milliarden Mark Geldvermögen. Historische Kirchenbauten dagegen haben, da unverkäuflich, nur theoretischen Wert.[/size]

[size=2]Auch der aber ist beträchtlich: Würde die Kirche den Kölner Dom etwa als Museum einer öffentlichen Stiftung übereignen, könnte sie mit einer Ausgleichszahlung von 5oo Millionen rechnen. Beide Kirchen, so hat der Autor errechnet, besitzen alles in allem 6,8 Milliarden Quadratmeter Grund und Boden - etwa dreimal so viel wie Bremen, Hamburg, Berlin und München zusammen. Allein auf evangelischem Boden stehen 75.o62 Gebäude. Mal auf Filetgrundstücken in der City, mal am Dorfanger. Die Katholiken vermochten keine Zahl zu nennen.[/size]

Das Gemeindehaus der Hamburger St. Petri-Kirche etwa ist ein siebenstöckiger Bürobau nahe der Haupteinkaufsstraüe, Schätzwert 2o Millionen, vermietet an einen Radiosender und an Firmen. In Berlin-Mitte gehörten Grund und Boden sowie das Gebäude des Dorint-Hotels am Gendarmenmarkt einem Immobilienfonds der EKD.

In Hildesheim verfügt die katholische Kirche über 16 City-Grundstücke. Den Wert aller kirchlichen Gebäude und Grundstücke beziffert Frerk auf 424 Milliarden Mark. Ihre Ausgaben für Personal, Seelsorge und gute Taten decken die Kirchen jedoch kaum aus Vermögen, sondern vor allem aus laufenden Einnahmen.

Allein 17 Milliarden kommen jährlich durch die zwangsweise von den Mitgliedern erhobene Kirchensteuer herein - rund 9 Milliarden bei den Katholiken, etwa 8 Milliarden bei den Evangelischen. Weitere 19,1 Milliarden beziehen sie aus staatlichen Quellen, zum Teil als Zuschüsse, zum Teil als Ausgleich für die Zwangsenteignung von Kirchengut mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803. (!)

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